Wer Europa mit dem Reisemobil durchquert, ist neben dem Abenteuer und den landschaftlichen Schönheiten mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Gebühren für die Benutzung von Straßen, Brücken, Tunnels und Fähren konfrontiert. Vor allem bei Reisen in den Norden gilt es, nicht in die Kostenfalle zu tappen: Mautgebühren sind hier mancherorts eher die Regel als die Ausnahme. Wir geben im Folgenden eine Übersicht über bestehende Gebührenregelungen für Wohnmobile und erklären, wie man unnötige Kosten durch alternative Reiserouten vermeiden kann.

In den meisten Ländern Europas gehört die kostenpflichtige Nutzung von Autobahnen, Straßen und anderer Infrastruktur für den Individualverkehr zum Alltag. Das für PKW derzeit noch mautfreie Deutschland stellt hier – neben einigen wenigen anderen Ländern wie Irland, Belgien, Finnland oder den Niederlanden – eine absolute Ausnahme dar. Allerdings ist die PKW-Maut auch in Deutschland inzwischen beschlossene Sache: nach langen Diskussionen, einem europarechtswidrigen Entwurf und dem daraus folgenden Vertragsverletzungsverfahren durch die EU-Kommission gilt sie formal seit 1.1.2016 als eingeführt. Die Umsetzung scheitert bis dato allerdings an technischen Voraussetzungen, da das System zur Erhebung der Maut noch nicht einsatzbereit ist.

Andere Länder haben dieses Problem zwar längst gelöst, leider sind die technischen Umsetzungen aber sehr unterschiedlich und die Systeme daher kaum untereinander kompatibel. Für Benutzer bedeutet das, dass sie je nach Land, in dem sie unterwegs sind, unterschiedliche Vignetten beziehungsweise Chips kleben müssen. Eine löbliche Ausnahme – und vielleicht einen Ansatz für ein zukünftiges gesamteuropäisches Mautsystem – stellt der Zusammenschluss „easygo” dar, der es ermöglicht, mit einem einzigen Chip Fähren, Brücken und Mautstraßen in vier europäischen Ländern (Dänemark, Schweden, Norwegen und für KFZ über 3,5 Tonnen auch Österreich) zu benutzen.

Beliebtes Ziel für Reisemobilbesitzer: Der hohe Norden

Schweden und Norwegen stehen bei Reisemobilfans als Urlaubsziele hoch im Kurs. Die beiden Länder bieten in Hinsicht auf ihr Straßennetz nicht nur eine ausgezeichnete Infrastruktur, sondern vielerorts beinahe unberührte Natur und landschaftliche Sehenswürdigkeiten, die man bequem über Autobahnen, Brücken und teilweise über Privatstraßen erreichen kann. Vor allem in Norwegen mit seinen zahlreichen Inseln, Landzungen und Tunnels ist die Mautpflicht weit verbreitet. Natürlich kostet es etwas, diese streckenweise nur wenig befahrenen Verbindungen in Schuss zu halten: Das raue Klima sorgt für Schäden am Asphalt, die regelmäßig ausgebessert werden müssen, und auch die Erschließung neuer Routen und Verbindungsstraßen muss finanziert werden. Mautgebühren sind in Norwegen daher allerorts üblich und fließen in den Erhalt des Straßennetzes zurück. In manche Innenstadtbereiche, zum Beispiel nach Oslo und Bergen, kann ebenfalls nur nach Bezahlung einer Mautgebühr eingefahren werden.

In Schweden existiert dagegen keine Autobahnmaut. Die Öresundbrücke zwischen Kopenhagen und Malmö sowie die beiden neu gebauten Brücken in Sundsvall und Motala sind jedoch mautpflichtig, und Stockholm wie Göteborg heben eine City-Maut ein, die seit 2015 auch für ausländische PKW und Wohnmobile gilt.

Auf einer Rundreise durch Skandinavien ist es auf vielen Strecken sinnvoll beziehungsweise manchmal unumgänglich, eine Fährverbindung in Anspruch zu nehmen. Diese sind natürlich immer kostenpflichtig, es bestehen aber auch hier preisliche Unterschiede je nach Fahrzeugklasse. Vom „easygo”-System sind auch einige Fährverbindungen, zum Beispiel jene von Helsingborg nach Helsingør, erfasst.

Maut- und Fährgebühren in Schweden

Schweden als Zielland bietet Reisemobilbesitzern den Vorteil, dass das gut ausgebaute Autobahnnetz und die meisten anderen Straßen für PKW gebührenfrei ist. Bei den schwedischen Autobahnen handelt es sich dabei im eigentlichen Sinne nicht um ein eigenständiges Verkehrsnetz, sondern größtenteils um zu Autobahnen aufgewertete ehemalige Europa- oder Landstraßen, die als Motorvägar bezeichnet werden. Eine eigene Nummerierung gibt es nicht und manchmal erfüllen nur Teilstücke einer bestehenden Verbindung Autobahnstandards. Dennoch ist Schweden ein Land, das mit dem Wohnmobil geradezu ideal zu bereisen ist: Die Verkehrslage ist außerhalb der Ballungszentren mehr als entspannt, auch entlegene Gebiete sind schnell und einfach erreichbar.

Der größte Vorteil ist jedoch mit Sicherheit das auch in Schweden traditionell als „Jedermannsrecht” bezeichnete nordische Gewohnheitsrecht, nach dem es jeder Person gestattet ist, unter Beachtung gewisser Regeln unabhängig von eigenem Grundbesitz die Natur zu genießen, im Freien zu Campen und Feuer zu machen. Obwohl es keine eindeutige gesetzliche Regelung gibt, wird gewöhnlich auch das Kampieren im Wohnmobil toleriert, sofern Rast- oder Parkplätze benutzt und Umwelt wie Anwohner respektiert werden. Neben der unbestreitbaren Abenteuerkomponente hat das Jedermannsrecht einen weiteren Vorteil: In den ohnehin nicht für ihre Billigpreise bekannten skandinavischen Ländern lässt sich durch zeitweisen Verzicht auf Campingplätze eine Menge Geld sparen.

Gebührenpflicht herrscht in Schweden nur für einige wenige Routen. Dazu zählt vor allem die Öresundbrücke, die zentralen Verbindung zwischen Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen und dem schwedischen Malmö. Sie ist die längste Schrägseilbrücke der Welt und mit dem Drogdentunnel und der künstlichen Insel Peberholm Teil der Öresundverbindung. Die Überquerung der Öresundbrücke ist kein Schnäppchen: Für PKW von sechs bis neun Metern beziehungsweise Wohnmobile schlägt sie sich mit hundert Euro pro Wegstrecke zu Buche. Die Bezahlung ist einfach: Sie kann direkt vor Ort in schwedischen oder dänischen Kronen oder in Euro erfolgen. Kreditkarten werden ebenfalls akzeptiert. Für PKW unter sechs Metern werden fünfzig Euro berechnet.

Eine schwedische Besonderheit stellen auch die Citymaut-Gebühren dar, die anders als anderorts üblich nicht über Festpreise, sondern zeitabhängig geregelt sind. Sie kommen derzeit nur in Göteborg und Stockholm und nur zwischen sechs Uhr morgens und halb sieben Uhr abends zur Anwendung. Es gibt drei Tarifstufen:

– 9, 16 oder 22 SEK in Göteborg,
– 15, 22 oder 30 SEK in Stockholm.

Die Tarife unterliegen starken tageszeitlichen Schwankungen, was aber kein Problem darstellt: Sie werden direkt bei der Einfahrt in die Innenstadt an einer Schautafel angezeigt. Auch die Erfassung der Zufahrenden erfolgt automatisch über ein Kamerasystem, dass die Autonummer aufnimmt. Die Rechnung wird auch an ausländische Fahrzeugbesitzer jeweils zu Monatsende per Post zugestellt. Sie sind mit 105 SEK monatlich gedeckelt.

Schweden: Fährverbindungen

Eine andere Möglichkeit, nach Schweden zu kommen, stellen die zahlreichen Fährverbindungen dar. Von Deutschland aus gelangt man von Rostock, Sassnitz und Travemünde nach Trelleborg, von Travemünde besteht auch eine Verbindung nach Malmö. Die Überfahrten dauern jeweils um die fünf bis neun Stunden. Eine weitere Strecke, von Kiel nach Göteborg mit einer Überfahrtszeit von mehr als 13 Stunden, kann mit Übernachtung in der Kabine gebucht werden. Für die Preise gilt immer: Der Vergleich lohnt sich!

Die Tarife für Wohnmobile berechnen sich grundsätzlich nach Länge und Höhe, manchmal darf ein Maximalgewicht nicht überschritten werden. Es ist deshalb günstig, sich schon vor Reiseantritt zu informieren und gegebenenfalls ein Package zu buchen. Sonderangebote für Camper gibt es immer wieder. So kann zum Beispiel die Strecke Kiel – Göteborg für ein Fahrzeug bis vier Meter Höhe und zwölf Meter Länge inklusive Fahrer und Kabinenübernachtung um 65 Euro gebucht werden. Jede weitere Person bezahlt 45 Euro.

Es besteht weiters die Möglichkeit, über Dänemark mit der Fähre nach Schweden zu gelangen.
Fährverbindungen zwischen Dänemark und Schweden bestehen:

– zwischen Frederikshavn und Göteborg,
– zwischen Grenå und Varberg,
– zwischen Helsingør und Helsingborg,
– zwischen Rønne auf Bornholm und Ystad.

Maut- und Fährgebühren in Norwegen

In Norwegen sind, ganz anders als in Schweden, Mautgebühren praktisch allerorts gang und gäbe. Nicht nur auf Autobahnen, auch in zahlreichen Tunnels, auf Stadtringen und Brücken muss bezahlt werden. Allerdings funktioniert das so gut wie überall vollautomatisch: Bis auf den Atlanterhavstunnelen, wo die Maut direkt bezahlt wird, läuft die Abrechnung der Mautgebühren über den sogenannten AutoPASS-Chip. Wer das nicht möchte, kann dieselbe Regelung wie in Schweden in Anspruch nehmen: Da an allen 230 Mautstellen auch Kameras installiert sind, die die Kennzeichen der passierenden Fahrzeuge registrieren, bekommen alle, die keinen Chip hinter die Frontscheibe geklebt haben, ihre Rechnung per Post nach Hause geschickt. Die Abrechnung wird von der Firma Euro Parking Collection (EPC) mit Sitz in London abgewickelt.

Reisemobile fallen grundsätzlich in die norwegische Maut-Tarifklasse 1. Das gilt aber nicht für Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 3,5 Tonnen: Diese werden zunächst in Klasse 2 eingestuft. Eine Rückstufung kann nur für Wohnmobile erfolgen, die einen AutoPASS-Chip angebracht haben. Der Abschluss eines AutoPASS-Vertrages zahlt sich für diese Reisemobilgruppe somit auf jeden Fall aus, da die Tarife der Klasse 2 deutlich höher liegen und ohne Chip auch ausnahmslos bezahlt werden müssen.

Die Tarife der Klasse 2 müssen leider auch alle bezahlen, die mit einem gemieteten Reisemobil über 3,5 Tonnen in Norwegen unterwegs sind. Da es sich bei Miet-Reisemobilen um gewerblich genutzte KFZ handelt, besteht außerdem Chippflicht – diese gilt grundsätzlich für alle gewerblich genutzten schweren Fahrzeuge.

Übliche Mautgebühren betragen je nach Strecke zwischen 5 und 150 norwegischen Kronen (NOK). Für Oslo gibt es eine Ausnahme: Hier werden die Gebühren seit Oktober 2017 auch nach den Emissionswerten der Fahrzeuge berechnet, weitere Regionen sollen folgen. Besitzer schadstoffarmer KFZ, die ihr Fahrzeug vorab bei EPC registrieren haben lassen, profitieren so von günstigeren Tarifen.

Auch in Norwegen gilt das skandinavische Jedermannsrecht, wildes Campen ist somit gestattet und wird auch bei Reisemobil-Touristen toleriert. Noch mehr als im Nachbarland Schweden kann das auf den zahlreichen mit Mautgebühren belasteten Verkehrsverbindungen Norwegens beträchtlich zur Schonung des Reisebudgets beitragen.

Achtung: Es existieren auch mautpflichtige Privatstraßen, die nicht vom automatischen Erfassungssystem AutoPASS oder durch Kameras erfasst werden. Meist ist dort auch niemand anwesend, der die Mautgebühr persönlich entgegennimmt. Stattdessen findet man häufig einen Metallkasten vor, der Informationen zur zu bezahlenden Gebühr und eigens dafür vorgesehene Formulare enthält. Man füllt dann einfach eines der Formulare mit Name, KFZ-Kennzeichen und Datum aus und platziert den Durchschlag auf dem Armaturenbrett. Die Mautgebühr wird an Ort und Stelle in bar deponiert – Vertrauen wird im ländlichen Norwegen groß geschrieben und sollte keinesfalls missbraucht werden. Die eingehobenen Gebühren fließen schließlich zur Gänze in den Erhalt der Straßen-Infrastruktur in oftmals abgelegenen Gebieten zurück.

Norwegen: Details zur City-Maut

Weiters mautpflichtig ist die Einfahrt in zahlreiche Gemeindegebiete. Die als City-Maut bezeichnete Gebühr soll den Stadtverkehr reglementieren, Staus zu Stoßzeiten vermindern und generell den innerstädtischen Verkehr reduzieren. Dementsprechend sind die Tarife teils wie in Schweden tageszeitabhängig geregelt. In manchen Städten besteht durchgehende Mautpflicht, teilweise zu tageszeitlich unterschiedlichen Tarifen.

City-Maut wird in folgenden norwegischen Städten eingehoben (Tarife für KFZ unter 3,5t/über 3,5t):

– Baerum: täglich rund um die Uhr, 18 NOK/54 NOK
– Bergen: täglich rund um die Uhr, tageszeitabhängig 19 bzw. 45 NOK/38 bzw. 90 NOK
– Bodø: täglich rund um die Uhr, 15 NOK/45 NOK
– Førde: täglich rund um die Uhr, 26 NOK/47 NOK
– Grenland (Region): Porsgrunn und Skien, täglich rund um die Uhr, tageszeitabhängig 15 bzw. 21 NOK/30 bzw. 42 NOK
– Harstad: täglich rund um die Uhr, 12 NOK/24 NOK
– Haugesund: täglich rund um die Uhr, 14 NOK/28 NOK
– Kristiansand: täglich rund um die Uhr, tageszeitabhängig 14 bzw. 21 NOK/28 bzw. 42 NOK
– Namsos: werktags 6 – 18 Uhr, 14 NOK/25 NOK
– Nord-Jaeren (Region), Großraum Stavanger: täglich rund um die Uhr, 20 NOK/50 NOK
– Oslo: täglich rund um die Uhr, tageszeitabhängig und emissionsabhängig zwischen 44 und 193 NOK, Registrierung der umwelttechnischen Daten bei Euro Parking Collection (EPC) oder AutoPASS empfohlen
– Trondheim: täglich rund um die Uhr, tageszeitabhängig 9 – 22 NOK/27 – 66 NOK

Norwegen: Fährverbindungen

Wie auch Schweden lässt sich Norwegen über mehrere Fährverbindungen erreichen. Von Deutschland aus gibt es eine direkte Verbindung von Kiel nach Oslo. Das ist zugleich auch die längste Überfahrt, sie dauert beinahe zwanzig Stunden. Aufgrund der langen Fahrzeit ist eine Kabinenbuchung auf dieser Strecke verpflichtend. Die Tarife richten sich nach Fahrzeugtyp, Länge und Höhe. Packages sind auf PKW ausgerichtet und sehen eine Beschränkung von zwei Metern Höhe und fünf Metern Länge vor – für Wohnmobile müssen die Tarife unter Längen- und Höhenangabe gesondert angefragt werden.

Wer weniger Zeit auf dem Wasser verbringen und sich die hohen Kosten einer langen Fährüberfahrt sparen will, ist mit einer Anreise über Dänemark gut beraten. Hier besteht nicht nur der Vorteil, dass die meisten Maut- und einige Fährgebühren über das gemeinsame „easygo”-System automatisch abgerechnet werden können. Je nach Jahreszeit und Anzahl der Überfahrten gibt es dabei auch manchmal Ermäßigungen. Es bestehen weiters zahlreiche Verbindungen, die nicht länger als drei bis vier Stunden Überfahrtszeit aufweisen – so zum Beispiel vom dänischen Hirtshals ins norwegische Kristiansand.

Fährverbindungen zwischen Dänemark und Norwegen bestehen

– zwischen Frederikshavn und Oslo,
– zwischen Hirtshals und Kristiandsand, Langesund, Larvik und Stavanger/Bergen,
– zwischen Kopenhagen und Helsingborg – Oslo.

Maut- und Fährgebühren in Dänemark

Nach Norwegen und Schweden führen viele Wege – auch mit dem Reisemobil. Die Anreisemöglichkeiten sind so zahlreich, dass es nicht immer leicht fällt, die günstigste und persönlich passendste Strecke herauszufinden. Da sich vor allem lange Fährüberfahrten kräftig im Budget niederschlagen können, kann es sinnvoll sein, diese zu vermeiden. Auch wenn man damit möglicherweise einige Umwege in Kauf nimmt: Das Entdecken neuer Routen und eine entspanntere Anreise haben ebenfalls ihren Reiz.

Die Anreise über Dänemark ist von Deutschland aus dabei eine naheliegende – und genau genommen die einzige – Variante, stellt der kleinste skandinavische Staat mit seinen zahlreichen Landzungen und Halbinseln doch den natürlichen Zugang zu seinen beiden größeren Nachbarstaaten dar.

Von Vorteil ist dabei, dass Dänemark auch über „easygo” mit Norwegen und Schweden verbunden ist. Viele dänische Fähren und die wichtige Öresundbrücke sind Teil des automatischen Mautabrechungssystems. Wer seine Streckenplanung mit „easygo” kompatibel macht, kann zusätzlich in den Genuss einiger Ermäßigungen kommen.

Maut- und Fährgebühren online berechnen mit einem Routenplaner

Die vielen unterschiedlichen Tarife auf skandinavischen Autobahnen, Brücken, Fähren und in Tunnels erschweren eine genaue Kostenplanung erheblich. Noch komplizierter wird es, wenn alternative Strecken zur Auswahl stehen und Vergleiche angestellt werden sollen – schwierig, dann noch den Überblick zu bewahren. Hilfreich für eine möglichst exakte Kostenplanung sind die verschiedenen Routenplaner, die online zur Verfügung stehen. Viele von ihnen errechnen nicht nur die schnellste Verbindung, sondern bieten Zusatzfunktionen wie Spritpreisrechner, die Anzeige von Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, Übernachtungsmöglichkeiten oder auch die Berechnung von Maut- und Fährgebühren an. Dabei kann zumeist auch angegeben werden, ob Mautstraßen und Fähren vermieden werden sollen. Gute Routenplaner, die all diese Funktionen erfüllen, werden zum Beispiel vom ADAC, vom Kartenhersteller Falk oder von Michelin angeboten. Mittels vergleichender Routenplanung lässt sich auch besser entscheiden, ob die Registrierung für „easygo” auf der gewählten Strecke einen Kostenvorteil bringt.

Ebenso profitiert, wer ein Reisemobil mieten möchte: Durch die frühzeitige Wahl von Mautstrecken und Fährverbindungen lassen sich Kostenvergleiche im Hinblick auf Größe, Länge und Gewicht des gewünschten Wohnmobils anstellen. Unter Umständen kann mit der Entscheidung für ein kleineres Wohnmobil einiges an Gebühren gespart werden.

Auch beim geplanten Ankauf eines Reisemobils ist es überlegenswert, diese Aspekte mit einzubeziehen: Wer vor hat, sehr viel in Skandinavien unterwegs zu sein, ohne seine Routenplanung durch die Vermeidung von Maut- und Fährgebühren einschränken zu wollen, kann durch den Kauf eines etwas kleineren und kürzeren Gefährtes auf Dauer profitieren.

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